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So sahen wir das ...

Hier findet Ihr ein paar echt tiefsinnige Erinnerungsstücke aus unseren Abschlußzeitungen. Kommentare sind nicht nötig, alles was hier folgt ist schon längst verjährt. Cool


aus: "Das Wunder BBS", Abschlußkabarett der BA13a, JG 86

Eine Klasse wie Sie im Buche steht,
wie sich unsere BA13a in höheren Gefilden bewegt.
Schon in der 11. - wo man solch Spitzenkräfte brauchte,
waren WIR "only", die erlauchte
Truppe für alle Fälle
und stets auf Pfiff zur Stelle !

Die Theorie die wir bald aufgestellt :
"Nur der Suff eine richtige Truppe zusammenhält !"
So waren WIR denn auch schnell verrufen
und verlangten in der Schule rollende Stufen.
Wie einem dann doch die Umgebung stark verschwimmt,
wenn man sich keine Zeit zum lernen nimmt.

Doch sein WIR ehrlich und sagens ganz klar -
müßige Stunden waren bei uns äußerst rar.
Es ist auch kein Wunder,
wir sind eine Verjüngungspille !
Deswegen brauch unser Gerhard auch nicht mehr seine Brille !

Drum der Ratschlag für die, die Ihr nach uns kommt :

"Versucht einfach zu leben,
der Erfolg kommt promt !!!"

 

aus der Abschlußzeitung der BA13b, JG 89

Ein Schultag

„Es ist 5:30 Uhr , liebe Jugendfreunde, aufsteh'n!"
Das erste Wecken überhören wir ganz gekonnt.

Dann ertönt Herrn Bendig's Stimme über Zwang:
„Es ist gleich 6:03 Uhr, liebe Jugendfreunde, aufsteh'n!
Die Zimmerordnung lässt mal wieder sehr zu wünschen übrig.
Es sieht aus wie bei den Hotten-Totten. Deshalb:
Betten machen, Zimmer reinigen, Papierkorb leeren, Fenster schliessen...!"
Und das alles noch eine halbe Stunde vor'm Aufsteh'n.

Gegen halb 7 dreht es die ersten aus dem Bett; sie quälen sich zum Waschraum.
André zieht sich erstmal auf dem Klo eine Karo rein.
Auf das Frühstück wird grundsätzlich aus gesundheitlichen Gründen verzichtet.
Und schon fährt der Barkas vor. – Ah, Annett und Ilka steigen ein!

Im Unterbewusstsein – halb tot, halb wach – erklimmen die ersten den „Saugraben", die Netzschkauer Höhen.
Die Fahrer bezahlen dort schon ihre ersten Strassengebühren.
Oben angekommen – endlich die erste Zigarette und „geborgte" Milch.

7:10 Uhr – es klingelt. Erste Stunde Mathe.
Mit der Zeit kommt auch Zimmer 64 eingetrudelt.
Karsten darf dann auch gleich vor an die Tafel,
um zu beweisen, dass er nichts weiss.
Aber er bekommt ja in der kommenden Stunde wieder eine Chance.
Der Rest ist noch nicht ganz aufnahmefähig. André wartet auf die nächste Pause – die Karo schreit schon!

Der Unterricht geht weiter. Im Raum macht sich allgemeine Müdigkeit breit.
Trockene Witze lockern ab und zu die schläfrige Stimmung auf.
So kriegen wir den Tag bis Mittag rum.
Dann heisst es: Erstmal gründlich den Magen verderben!
Im Vorbeifliegen werden die Plätze am Kaffeetisch gesichert.
Im Hintergrund hört man, wie einer auf den Limoautomaten eindrischt...

Die letzten Stunden vergehen so nebenbei.
Nach dem Unterricht ist für einige „Gottfried" angesagt.
Der Nachmittag im Wohnheim wird individuell gestaltet.
Zimmer 64 und 55 werden zur Spielhölle umfunktioniert.
Ansonsten dominiert der Schlaf.
Das soll aber nicht heissen, dass wir unsere Lehrzeit verschlafen haben.

17:00 Uhr – es wird Zeit für's Abendbrot.
Siehst du das Essen und wird dir übel, dann schaff es lieber gleich zum Kübel.
Der Tee ist wie immer 100% geschmacksneutral.
Deshalb muss erstmal jemand mit dem Kanister los fahren.
Denn die BA13b hat immer mächtig Durst.
Das zeigt sich auch, wenn geschlossen in den „Duncker" gegangen wird und zum Schluss 16 Wermuthflaschen sich auf dem Tisch türmen. Der Rest geht zurück ins LWH.

So vergeht der Tag!

Es kommt vor, dass Herrr Titze auch einen Eimer „fallen" lässt, weil er die BA13 nicht leiden kann.
Aber ansonsten kamen wir hier immer ganz gut zurecht.


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